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„Goldene Horizonte“:

Jubiläumsausstellung zum 50. Bestehen des Museums Langenargen

 

Sammlung ist vom 20. März bis 1. November 2026 zu sehen

 

 

 

„Goldene Horizonte“ lautet der Titel der Jubiläumsausstellung zum 50. Bestehen des Museums Langenargen. Am Freitag, 20. März 2026, um 19 Uhr eröffnen sich auch für die Festgäste und Besucher im Rahmen einer Vernissage neue Horizonte, welche die neue Kuratorin Andrea Dreher aus Ravensburg gestaltet hat. Bis Sonntag, 1. November 2026 ist die Ausstellung zu sehen. Kunstinteressierte sind herzlich eingeladen.    

Eine goldene 50 prägt in diesem Jahr die gesamte Jubiläumskampagne, die auf Flyern, Plakaten und Fahnen sichtbar wird und für die „Goldene Horizonte“ im Museum wirbt. „Das Titelmotiv basiert auf der Bildcollage "Engel" von Dorothee Schraube-Löffler, einer Künstlerin, die Ende März 95 Jahre alt wird und der erste "Samstagnachmittag"-Gast im Museum Langenargen sein wird. 

 

50 Jahre Kunstgeschichte

 

Das Museum Langenargen schreibt seit 50 Jahren Kunst- und Vereinsgeschichte am Bodensee und darüber hinaus. Gegründet wurde der Verein 1975 mit 38 Mitgliedern und verzeichnete damals ein starkes Wachstum. Ein Jahr später, im Jahr 1976, wurde das Museum eingeweiht. Eduard Hindelang gehörte damals zu den engagierten Gründern, welche die Kunst in dem historischen Gebäude etablierten und mit Leben füllten. Aktuell zählt der Museumsverein heute insgesamt 511 Mitglieder. 

 

Das neue Vorstands-Team unter dem Vorsitz von Claudia Hindelang und Wolfgang Köhle möchte gemeinsam mit Andrea Dreher, der neuen künstlerischen Leitung, die Adresse „Marktplatz 20“ in Langenargen neu beleben.

 

Dazu gehören ein vom Fachbereich Mediendesign der DHBW Ravensburg entwickeltes neues Corporate Design ebenso wie ein kleiner Museumsshop oder eine Familientasche, die Familien mit Kindern zu einer interaktiven Entdeckungsreise durch das Haus einlädt.

 

Kunstwerke aus verschiedenen Zeitepochen

 

Die Jubiläumsausstellung „Goldene Horizonte“ zeigt Kunstwerke aus verschiedenen Zeitepochen und präsentiert Highlights der Sammlung von Hans Purrmann, Andreas Brugger, Jan Balet, Hilde Bröer, Karl Caspar, Julius Herburger, Franz Anton Maulbertsch, Berthold Müller-Oerlinghausen im Gegenüber mit zeitgenössischen Kunstwerken von Aljoscha, Hannah J. Kohler, Inge Kracht, Kathrin Landa, Magdalena Maatkare, Barbara Reck-Irmler, Dorothee Schraube-Löffler, Susan Stadler, Dietlinde Stengelin und Hermann Weber. 

 

Treffpunkt Museum

 

Unter dem Motto „Treffpunkt Museum“ werden Alt und Jung zum Dialog mit der Kunst eingeladen. Künstlerinnen und Künstler sprechen über ihre Arbeit, Besucherinnen und Besucher können einen eigenen Postkartengruß hinterlassen und sich einen Jubiläumsstempel abholen. Zusammen mit der Kuratorin Andrea Dreher wird das Museumsteam das historische Pfarrhaus ganz im Geiste des Aufbruchs von „damals“ neu erstrahlen lassen und auch an die „goldenen Zeiten“ der Gründung erinnern.

 

Sammlung erweitert

 

Schon 1977 wurde das Museum Langenargen im Wettbewerb für „Kommunale Bürgeraktionen“ mit dem Hauptpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Großzügigen Förderern und Unterstützern war es in den letzten 50 Jahren zu verdanken, dass die Sammlung um wichtige Kunstwerke vergrößert und zugleich um wertvolle Leihgaben erweitert wurde.

 

Als Jubiläumsgeschenk des Hauses gibt es für alle 50jährigen des Jahrgangs 1976 und für alle „Goldenen Hochzeitspaare“ im Jubiläumsjahr freien Eintritt ins Museum Langenargen. Auch Mitglieder, die dem Verein seit 50 Jahren angehören, werden entsprechend gewürdigt.

 

Neue Blickachsen im Museum

Die neue Kuratorin Andrea Dreher gestaltete mit den „Goldenen Horizonten“ eine Ausstellung, die das Miteinander von Kunst, Menschen und Gefühlen in den Mittelpunkt stellt. „Es wurden neue Blickachsen geschaffen, die Räume wurden neu definiert, es entstehen neue Geschichten und neue Dialoge“, erläutert Andrea Dreher ihr Konzept.

Die geborene Langenargener Künstlerin Magdalena Maatkare (geb. Emser) zeigt in den ersten beiden Räumen des Museums eine begehbare Rauminstallation, die sie eigens für das Museum konzipiert hat.