2026 | Goldene Horizonte
Goldene Horizonte
50 Jahre Museum Langenargen – Aufbruch zu neuen Horizonten
Jubiläumsausstellung vom 20. März bis 1. November 2026
Das Museum Langenargen feiert sein 50-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung, die zeitgenössische Kunst und ausgewählte Werke aus der eigenen Sammlung miteinander ins Gespräch bringt. Leitmotiv ist ein Briefzitat des Malers Hans Purrmann:
Leitmotiv ist ein Zitat der Kuratorin und Kunsthistorikerin Andrea Dreher: „Es ist eine Freude, welche Blickwinkel und Perspektiven sich im historischen Pfarrhaus auftun, wenn man Räume neu denken und alter Kunst neue Türen öffnen darf.“
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Die neue künstlerische Leiterin, die Kunsthistorikerin Andrea Dreher, greift Purrmanns Motiv des „Neuen“ auf und entwickelt daraus eine kuratorische Haltung, die historische Bestände und aktuelle Positionen in einen lebendigen Dialog bringt. Mit klaren thematischen Setzungen öffnet sie frische Blickachsen und setzt neue Akzente im Museum Langenargen.
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Die Ausstellung
verzichtet auf eine chronologische Ordnung.
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Thematische Räume eröffnen zentrale menschliche Erfahrungen
Schönheit und Liebe – Geburt und Tod – Erinnerung und Vergessen – Kindheit und Alter – Landschaft und Abstraktion
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So entstehen
prägnante Gegenüberstellungen zwischen historischer und zeitgenössischer Kunst.
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Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss erwarten die Besucherinnen und Besucher prägnante künstlerische Beiträge
- Eine begehbare Rauminstallation der Langenargener Objektkünstlerin Magdalena Maatkare zur symbolischen „Wiedergeburt“ des Museums.
- Hermann Webers malerische „Hommage an Maulbertsch“ im Dialog mit F. A. Maulbertsch’ „Schlüsselübergabe an Petrus“.
- Barocke Kinderporträts von Andreas Brugger neben Arbeiten der Berliner Malerin Kathrin Landa.
- Drei Selbstporträts des Ravensburger Malers Julius Herburger aus den 1950er Jahren.
- Hannah J. Kohlers Fotoserie „Interventionen“, in welchen die Kavalierhaus-Stipendiatin des Jahres 2023 auf historische Porträts aus der Sammlung reagiert.
- Werke der Malerinnen Dietlinde Stengelin und Susan Stadler im Austausch mit Arbeiten aus der Museumssammlung.
- Ein Dialog zwischen Dorothee Schraube-Löfflers abstrakt-geometrischer Kunst und dem romanischen „GEBO“-Kreuz, einem der Preziosen des Hauses.
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Hommage an Langenargen
Das zweite Obergeschoss widmet sich Langenargen als Heimat und Sehnsuchtsort am Bodensee mit Schloss Montfort. Besonders hervorzuheben sind drei atmosphärische Tuschezeichnungen des Stuttgarter Künstlers Dieter Groß aus der Museumssammlung.
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Das Museum als Gemeinschaft
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Ehrenamt, das das Museum seit fünf Jahrzehnten trägt. Historische Fotografien erinnern an die Anfänge. Die Wandinstallation „ich du er sie es wir ihr sie“ von Barbara Reck Irmler macht das gemeinschaftliche Engagement unter dem Leitmotiv „WIR“ sichtbar und verwandelt den Prälatensaal in einen Ort der Begegnung.

